3D-Messlabor etabliert sich bei Vogt AG

Am 1. April 2017 hat das 3D-Messlabor bei Vogt AG Verbindungstechnik seinen Betrieb aufgenommen. Seither hat sich bereits einiges getan und erste Messprojekte konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Der Mann hinter dem 3D-Messlabor ist Lukas Greter. Er ist täglich mit grosser Freude und Elan am Werk und fühlt sich im 3D-Messlabor wie zuhause. Im kurzen Interview mit ihm, geben wir einen Rückblick auf den ersten Monat.

Lukas, der Umzug des 3D-Messlabors vom alten Anbieter nach Lostorf ist problemlos und termingerecht verlaufen. Du konntest am 1. April 2017 deine Tätigkeit bei der Vogt AG Verbindungstechnik im neuen 3D-Messlabor starten. Worin bestand die grösste Herausforderung für Dich am neuen Standort?

Lukas Greter: Ja, der Umzug hat wirklich sehr gut geklappt. Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle, die ihren Beitrag dazu geleistet haben, dass das 3D-Messlabor heute in Lostorf steht. Täglich gehe ich nun sehr motiviert meiner Arbeit nach. Nachdem das 3D-Messlabor umgezogen und alles installiert war, ging es besonders darum, die bestehende Kundschaft von uns als Vogt AG Verbindungstechnik zu überzeugen und ihnen aufzuzeigen, dass wir auch unter neuem Namen die gewohnte Qualität und Termintreue weiter gewährleisten werden. Dass wir das im Griff haben, konnten wir auch gleich unter Beweis stellen. Während des Umzugs erhielten wir einen grösseren Auftrag eines bestehenden Kunden mit engen Terminen. Es ist uns gelungen, seine Teile korrekt und in gesetzter Frist zu messen.

Das bedeutet, Du bist zufrieden, wie der erste Monat verlaufen ist?

Lukas Greter: Auf jeden Fall. Ich konnte mich bei der Vogt AG Verbindungstechnik bereits sehr gut einleben. Ich lerne immer mehr Mitarbeitende aus anderen Bereichen kennen. Ihnen zeige ich gerne, was wir bei Vogt AG Verbindungstechnik mit dem 3D-Messlabor alles realisieren können. Die neue Technologie im Unternehmen fasziniert alle und das motiviert mich täglich aufs Neue. Bereits konnten einige Angebote für weitere 3D-Messungen ausgestellt werden und kundenspezifische Teile vermessen werden.

Du erwähnst, dass die Mitarbeitenden die neue Technologie faszinierend finden. Gab es denn auch falsche Vorstellungen von dieser Technologie?

Lukas Greter: Ja in der Tat. Es ist nicht aussergewöhnlich, dass bei einer neuen Technologie der Gedanke aufkommt, man könne jetzt alles auf dieser Koordinatenmessmaschine ausmessen. Abgesehen von den technischen Grenzen wäre das theoretisch zwar möglich, doch ist man sich oft nicht bewusst mit welchem Aufwand das verbunden ist. Wie jedes System hat auch diese Maschine ihre Vor- und Nachteile. Für Form und Lagetoleranzen sowie für hochpräzise Messungen ist dieses Messgerät ideal. Für einfache Längen- und Winkelmasse ist der Messaufwand mit einer 3D-Messmaschine im Verhältnis zum Resultat oft viel grösser als mit konventionellen Messmitteln (zum Beispiel mit einem Messschieber). Zudem benötigt nicht jedes Teil eine 3D-Messung.

Welche Elektrotechnikteile von Vogt AG Verbindungstechnik hast Du denn bereits mit der 3D-Messmaschine gemessen?

Lukas Greter: Unter anderem habe ich zum Beispiel Stiftkontakte auf die Rechtwinkligkeit, Symmetrie und Ebenheit vermessen. Auch hier habe ich mich nur auf die Form- und Lagetoleranz konzentriert. Durch die neue 3D-Messtechnologie können wir den Nachweis für die Qualität dieser Stiftkontakte selber erbringen und gegebenenfalls Korrekturen vornehmen. Erkenntnisse aus unseren Messungen fliessen zurück in die Entwicklung. Dadurch können wir in Zukunft noch kostengünstiger produzieren bei gleichbleibender oder besserer Qualität.

Danke für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit dem 3D-Messlabor.


 

Autor: Thomas Schüpfer

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